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Eder

Felix Franzke / Friedemann Pruß / Hendrik Krause / Niklas Kraft

Die junge Band „Eder“ stammt aus Berlin/Leipzig und schreibt kraftvolle Songs, welche die Grenzen zwischen experimenteller Rockmusik, modernem Jazz und freier Improvisation verschwinden lassen. Nicht zuletzt die unermüdliche Suche der Musiker nach neuen klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten lässt die Songs der Band äußerst zeitgemäß und nie eintönig wirken. Der Gitarrist Felix Franzke versteht es, seinen Sound geschmackvoll durch Effekte jeglicher Couleur zu erweitern. Auch die anderen Musiker sind weit davon entfernt musikalisch ausgetretene Pfade zu betreten. Mit dem jungen Saxophonisten Niklas Kraft als quasi Frontmann/Sänger der Band kann spontan Alles passieren. Seine erstaunlich reife und farbige Klangwelt bringt elegisch gespielte Melodien genauso wie energiegeladenen Linien hervor. Die Klangvielfalt des Schlagzeugers Friedemann Pruß umfasst dutzende kleinteilige Effekte wie Gongs, Spieluhren und Rasseln, welche sich dann wiederum mit dem verzerrten oder oktavierten Bass von Hendrik Krause vereinen. Dabei entstehen in vielen Songs frische und interessante Klangtexturen. Bemerkenswert ist die Fähigkeit aller Mitglieder der Band, sich in den Dienst eines homogenen Gesamtklangs zu stellen, ohne dabei die Vitalität und die Ausdruckskraft des Einzelnen vermissen zu lassen. Eder klingt lyrisch und experimentell, minimalistisch und ekstatisch, laut und leise.

Veröffentlichungen

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Und was ist mit mir?

Veröffentlichung: 9. März 2012
WhyPlayJazz (RS006)

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Konzerte

2012

22. Nov - Leipzig, DE @ Telegraph
13. Nov - Rostock, DE @ Peter-Weiss-Haus
10. Nov - Wismar, DE @ GALERIE AUF ZEIT
13. Sep - Hamburg, DE @ Kulturhaus III&70
12. Sep - Lüneburg, DE @ Salon Hansen
30. Apr - Abensberg, DE @ Jazzclub
28. Apr - Kempten, DE @ Kemptener Jazzfrühling
21. Apr - Bayreuth, DE @ Glashaus
19. Apr - Stuttgart, DE @ Kiste
18. Apr - Garmisch-Partenkirchen, DE @ JazzGaP
14. Apr - Greifswald, DE @ Koeppenhaus
13. Apr - Leipzig, DE @ Horns Erben
8. Apr - Berlin, DE @ b-flat
24. Mär - Jena, DE @ Kunsthof
21. Mär - Göttingen, DE @ Apex
18. Mär - Pohrsdorf, DE @ Saxstall
16. Mär - Nordhausen, DE @ Destille

2011

19. Nov - Würzburg, DE @ Café Kairo
18. Nov - Ulm, DE @ Sauschdall
17. Nov - Leipzig, DE @ Telegraph
16. Nov - Dresden, DE @ Zille
15. Nov - Jena, DE @ Café Wagner
14. Nov - Erfurt, DE @ Stadtgarten
13. Nov - Løgumkloster, DK @ Løgumkloster Højskole
12. Nov - Kopenhagen, DK @ Huset i Magstræde
11. Nov - Vejle, DK @ Højskole Engelsholm Slot
10. Nov - Aarhus, DK @ SWAY

Reviews

roteraupe.de (April 2012)

"Und was ist mit mir?" ist vielleicht ein bescheuertes, vielleicht ein supercooles, auf jeden fall aber ein überaus spannendes album, wie man es sonst wohl noch nie gehört hat.


Jochen Rindfrey, babyblaue-seiten.de (März 2012)

Auch wenn die Instrumentierung traditionell scheinen mag, die Musik ist alles andere als traditionell. Eder würzen ihr schmackhaftes und abwechslungsreiches Gebräu aus Jazz und Rock mit wohldosierten Prisen Pop, Rhythm'n'Blues, gar Postrock, und schließlich doch - sozusagen als musikalisches Pendant zu einer Prise Chili - mit einigen freiformatigen Passagen. In dem weitgehend strukturlosen IDKOKDW zeigt sich das Quartett sogar von einer komplett avantgardistischen Seite. Aber selbst in letzteren wird die Musik nie richtig laut oder gar wüst. Erst wenn die CD fast zu Ende ist, in Mas D'Azil, lassen die Vier es so richtig krachen. Stark, davon könnte es beim nächsten Mal ruhig noch mehr geben!


Stanley Klifoth (März 2012)

Eder repräsentieren eine Generation junger Musiker, welche die unterschiedlichen Genres und Stile absorbieren, um eigene komplexe Hybride hervorzubringen. Irgendwo zwischen Postrock und Jazz entsteht ein Organismus aus kompakten Grooves und vertrackten Strukturen, aus linearem Wohlklang und rätselhaften Freiräumen. Dabei reicht das Spektrum von lyrisch-sanften Momenten bis zur kollektiven Zerrissenheit im freien Spiel. Sie agieren geschlossen, entwerfen Themen, drängen crescendo-artig nach vorn, lösen sich dann wieder auf, aber hier ist nichts hochtrabend oder affektiert. Die Musik bleibt schlüssig. Ohne konventionelle Song-Schemata zu beachten, gelingt es Eder den Hörer mitzureißen und zu berauschen. Das ist mal spannend, mal gelassen, mal lieblich, mal sperrig, aber nie beiläufig. Kein Crossover - vielmehr eine klingende Chimäre.


jazzshack.net (März 2012)

As we are very much up for some secret hidden treasures - this is a band you should watch out for - great stuff. Get rid of your daily caffeine and listen to these guys - healthier & better sounding!


progrock-dt.de (Februar 2012)

Eine deutsche Jazzrock-Nachwuchshoffnung veröffentlicht ihr Debütalbum: Und was ist mit mir? ... Das gut 50-minütige Album bietet in neun Tracks jene Zutaten, die aufzeigen, wofür die vier Musiker 2010 den Jazznachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung der Stadt-Leipzig einheimsten: viel verspieltes Saxophon trifft auf unzählige Ideen aus Rock, Pop und sogar (moderner) R'n'B, teils auch improvisiert. Freuen darf sich nun jeder, der Wert auf frischen, verspielten Jazz(-rock) legt.


Julian nach dem Eder & Svin Konzert in Würzburg (November 2011)

Mein Fazit zu Eder: eine Band mit viel, viel, viel Zukunftspotential. Nicht zuletzt aufgrund der Eigenschaft ihrer Musik, eine phantasievolle, sehr individuelle Synthese aus emotionalem Tiefgang und jazzrockiger Verschrobenheit zu bieten, darf die Hörerschaft gespannt auf ihr im kommenden März erscheinendes Debutwerk sein.


Frank Möbus (Mai 2011)

Die Musik von Eder ist frisch und innovativ. Der eigene Klang der Band sowie die Spontanität ihres Zusammenspiels sind bemerkenswert. In jedem ihrer Songs verfolgen sie ein klares musikalisches Ziel [...] es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das erste Album von Eder zu produzieren.


Carlos Bica (März 2011)

Jazz is definitely not dead when you listen to the music of Eder, the search for new sounds breaking through musical boundaries is the strength of this young power band...an enjoyable and fresh surprise!


Besetzung

Felix Franzke (Gitarre)

(*1986 in Mühlhausen, Deutschland)

http://felixfranzke.de/

Friedemann Pruß (Schlagzeug)

Friedemann Pruß (*1986 in Zittau, Deutschland) absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig und am Jazz-Institut Berlin bei John Hollenbeck und Heinrich Köbberling. Er ist erster Preisträger des Landeswettbewerbes "Jugend musiziert – Jugend jazzt", 2006 in Sachsen. 2010 erwarb er den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig und der Marion Ermer Stiftung mit dem Felix Franzke Trio (Vorgängerband von Eder). Nach 3 Jahren Studium in Leipzig (2007-2010) entschied er sich nach Berlin zu wechseln um bei dem bekannten Komponisten, Schlagzeuger und herausragenden Pädagogen John Hollenbeck (Claudia Quintet, Bob Brookmeyer) bis 2013 sein Studium abzuschließen. Seit 2010 lebt er in Berlin und arbeitet u.A. mit Clara Hill, Miramode, Johannes Bigge Trio und Andreas Schmidt.

Hendrik Krause (Bass)

Hendrik Krause (*1987 in Berlin, Deutschland) absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig und dem "Rytmisk Musikkonservatorium" in Kopenhagen, Dänemark bei Pepe Berns, Alfred Kallfass und Bastian Ruppert. 2010 erwarb er den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig/Marion-Ermer-Stiftung mit dem "Felix Franzke Trio". Von 2006 bis 2010 war Hendrik Mitglied des Berliner Jugend Jazz Orchesters unter der Leitung von David Friedman, Jonas Schoen, Joe Galliardo und Pierre Dørge. Hendrik lebt in Berlin und arbeitet hier u.A. mit der Band berge und Ephraim Juda.

Niklas Kraft (Saxophon)

Niklas Kraft (*1991 in Ansbach, Deutschland) studiert an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig bei Johannes Enders. Er ist mehrfacher erster Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und "Jugend jazzt", 2006 in Bayern. Als Sideman ist er in zahlreichen Besetzungen zu hören und spielte unter anderem mit bekannten Musikern wie: Richie Beirach, Heinrich Köbberling, Pepe Berns, Werner Neumann, DJ Illvibe, Flown' Immo und MC Rene. Mit dem "Niklas Kraft Quartett" debütierte er im Februar 2011 mit dem Album "Ohne Sorgen" (Egolaut).